Wissenschaft trifft Abenteuer – Speleologie in Deutschland.
Oft als "Höhlenkunde" bezeichnet, ist Speleologie die wissenschaftliche Untersuchung von Höhlen und Karsterscheinungen. Doch für uns ist es mehr: Es ist die letzte echte Entdeckungsreise auf unserem Planeten. Während die Oberfläche per Satellit vermessen ist, bleiben unter uns Tausende Kilometer unentdeckt.
Eine Schauhöhle ist die "gezähmte" Version: Licht, befestigte Wege, keine Gummistiefel nötig.
Hinweis für Einsteiger: Höhlen sind keine Spielplätze. "Wilde" Höhlen erfordern Erfahrung, Teamarbeit und vor allem: Respekt vor der Natur.
Eine wilde Höhle hingegen ist Natur pur – ohne Lichtquelle ist es dort so dunkel, dass man die Hand vor Augen nicht sieht. (Und nein, GPS funktioniert dort unten auch nicht – man muss tatsächlich noch Karten lesen können!)
Hydrologie und Geografie der deutschen Unterwelt.
Sinterbildungen, die Jahrtausende zum Wachsen brauchten. Ein Grund, warum Höhlenschutz oberste Priorität hat.
Höhlenforschung ist harte Arbeit: Sedimente entfernen, Eimerketten bilden und auf den nächsten Hohlraum hoffen.
Wenn es eng, nass und schlammig wird, fängt der Spaß für den Speleologen erst richtig an. Nichts für Klaustrophobiker!
Niemand forscht allein. Sicherheit und Dokumentation sind in wasserführenden Systemen wie der Aachhöhle das A und O. Der Pegel-Monitor auf dieser Seite liefert dazu die notwendigen Basisdaten der WSV-Stationen.